Zuerst zuhören
Wir beginnen jedes Mandat mit Gesprächen. Nicht mit Führungskräften allein, sondern mit den Menschen, die das Tagesgeschäft kennen. Lagermitarbeitende, Verkäufer, Buchhalterinnen. Dort liegt die Wahrheit.
«Wir hatten drei Berater vor ihnen. Keiner hat sich die Mühe gemacht, unsere Lieferkette wirklich zu verstehen. Bei Business Growth Guides sass das Team zwei Wochen lang in unserer Produktion, bevor sie auch nur eine Empfehlung aussprachen.»
— R. Hofmann, Geschäftsführer, Hofmann Textil AG, Bern
Hofmann Textil produziert technische Gewebe für Industriekunden. Zwischen 2021 und 2023 stiegen die Rohstoffkosten um 34 %. Die Marge schrumpfte auf unter zehn Prozent. Der Vertrieb arbeitete mit Preislisten aus 2019. Drei Grossabnehmer machten 71 % des Umsatzes aus.
Das Unternehmen brauchte keine PowerPoint-Präsentation. Es brauchte jemanden, der die Zahlen versteht und bereit ist, unbequeme Wahrheiten auszusprechen.
Unser Team verbrachte die ersten sechs Wochen vor Ort. Wir analysierten jeden einzelnen Kundenvertrag, kartografierten die Lieferkette vom Garnlieferanten bis zum Endkunden und führten 23 Einzelgespräche mit Mitarbeitenden aus Produktion, Vertrieb und Einkauf.
Das Ergebnis der Analyse war deutlich: Hofmann verkaufte Spezialgewebe zu Preisen, die für Standardware angemessen wären. Gleichzeitig fehlte eine digitale Vertriebsstrategie komplett.
Wir führten ein wertbasiertes Preismodell ein. Jedes Produkt wurde nach dem Mehrwert für den Endkunden bepreist, nicht nach Herstellungskosten plus Aufschlag. Bei technischen Geweben für die Medizintechnik bedeutete das Preiserhöhungen von bis zu 40 %.
Parallel dazu bauten wir einen digitalen Vertriebskanal auf: eine spezialisierte B2B-Plattform, auf der Ingenieure Materialspezifikationen direkt konfigurieren und Muster bestellen können. Innerhalb von fünf Monaten kamen 19 neue Kunden über diesen Kanal.
+108 %Umsatzwachstum nach 14 Monaten. Die Abhängigkeit von den drei Grossabnehmern sank von 71 % auf 43 %.
TransAlpin Logistics aus Lausanne betreibt 14 Lagerhäuser in der Westschweiz. Die Betriebskosten stiegen jedes Jahr schneller als der Umsatz. Der Geschäftsführer, Marc Perret, beschrieb die Situation so: «Wir wachsen, aber wir verdienen weniger.»
Die Ursache lag nicht in einzelnen Kostenpositionen, sondern in der Gesamtarchitektur. Acht der 14 Lager arbeiteten mit unterschiedlichen Softwaresystemen. Routenplanung geschah per Telefon und Erfahrungswert. Leerfahrten machten 22 % aller Fahrten aus.
Wir konsolidierten die IT-Landschaft auf ein einziges Warehouse-Management-System. Die Umstellung dauerte elf Wochen. Gleichzeitig implementierten wir eine algorithmische Routenoptimierung, die Leerfahrten auf unter 9 % reduzierte.
Die Personalplanung wurde von starren Schichtplänen auf bedarfsgesteuerte Einsatzplanung umgestellt. Das sparte nicht Stellen, sondern Überstunden. Die Mitarbeiterzufriedenheit stieg messbar.
CHF 1,3 Mio.Jährliche Einsparung bei gleichzeitig gestiegenem Durchsatz. Die Leerfahrtenquote fiel von 22 % auf 8,7 %.
Die Groupe Saveur betrieb drei Restaurants in Lausanne und Genf. Die Inhaberin, Nadia Clément, wollte expandieren, aber jede Neueröffnung frass die Gewinne der bestehenden Standorte auf.
Wir entwickelten ein Expansionsmodell, das auf standardisierten Betriebsprozessen und zentralem Einkauf basiert. Jeder neue Standort erreicht den Break-even jetzt nach durchschnittlich fünf Monaten statt nach vierzehn.
Heute betreibt die Gruppe sieben Standorte. Der zentrale Einkauf spart 26 % gegenüber den früheren Einzelbestellungen.
«Sie haben uns nicht einfach einen Plan gegeben. Sie haben mit uns in der Küche gestanden, die Wareneingänge geprüft und mit unseren Köchen gesprochen. Das macht den Unterschied.»
Nadia Clément, Inhaberin, Groupe Saveur| Leistungsbereich | Was wir tun | Typische Dauer | Für wen geeignet |
|---|---|---|---|
| Strategische Analyse | Tiefgehende Untersuchung von Marktposition, Kostenstruktur und Wettbewerbsumfeld. Keine Standardfragebögen, sondern Vor-Ort-Arbeit. | 3–6 Wochen | Unternehmen ab CHF 5 Mio. Umsatz, die spüren, dass etwas nicht stimmt, aber nicht genau wissen, was. |
| Wachstumsplanung | Entwicklung konkreter Expansionsmodelle mit Finanzplanung, Risikobewertung und Meilensteinplanung. Kein Wunschdenken. | 8–16 Wochen | Unternehmen, die wachsen wollen, ohne die bestehende Substanz zu gefährden. |
| Operative Optimierung | Prozessanalyse, IT-Konsolidierung, Lieferkettenoptimierung. Wir setzen um, nicht nur beraten. | 3–6 Monate | Unternehmen mit hohen Betriebskosten oder ineffizienten internen Abläufen. |
| Preisgestaltung und Margenarbeit | Wertbasierte Preismodelle, Kundensegmentierung, Margenanalyse pro Produkt und Kundengruppe. | 4–10 Wochen | B2B-Unternehmen, die unter Margendruck stehen oder ihre Preise seit Jahren nicht angepasst haben. |
| Nachfolge und Transformation | Begleitung bei Generationswechsel, Umstrukturierung oder strategischer Neuausrichtung. | 6–18 Monate | Familienunternehmen und inhabergeführte Firmen vor oder während eines Übergangs. |
Sechs Prinzipien, die jedes Projekt leiten. Keine Methode von der Stange.
Wir beginnen jedes Mandat mit Gesprächen. Nicht mit Führungskräften allein, sondern mit den Menschen, die das Tagesgeschäft kennen. Lagermitarbeitende, Verkäufer, Buchhalterinnen. Dort liegt die Wahrheit.
Bauchgefühl ist wertvoll, aber Entscheidungen brauchen Zahlen. Wir analysieren Finanzdaten, Prozessdaten und Marktdaten, bevor wir eine einzige Empfehlung aussprechen.
Wir sagen, was ist. Wenn ein Geschäftsmodell nicht funktioniert, sagen wir das. Wenn ein Führungsstil das Problem ist, sprechen wir das an. Höflich, aber direkt.
Strategie ohne Umsetzung ist Papier. Wir bleiben, bis die Veränderung greift. Das bedeutet manchmal, dass wir selbst Projektleitung übernehmen oder Teams schulen.
Jedes Projekt hat definierte Kennzahlen. Umsatz, Marge, Durchlaufzeit, Kundenzufriedenheit. Wir messen, was wir versprechen.
Unser Ziel ist, uns überflüssig zu machen. Jedes Projekt endet mit einem Transfer: Ihr Team kann weitermachen, ohne uns.
Jedes Projekt beginnt mit einem Gespräch. Kein Verkaufsgespräch, sondern ein ehrlicher Austausch darüber, wo Sie stehen und wohin Sie wollen. Wenn wir helfen können, sagen wir wie. Wenn nicht, sagen wir das auch.
Schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.
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